Conscious Connected Breathwork

Einatmen. Ausatmen.

Trauma-Sensitiver Ansatz

Conscious Connected Breathwork ist eine aktive Atemtechnik, bei der ohne Pausen zwischen Ein- und Ausatmung in einem verbundenen Rhythmus geatmet wird. Dadurch können Körper und Nervensystem gezielt reguliert und emotionale Prozesse zugänglich gemacht werden.
 
Ziele von Conscious Connected Breathwork:
  • Stress reduzieren und gespeicherte Anspannung loslassen
  • Zugang zu Emotionen erhalten, die im Alltag oft unterdrückt oder rationalisiert werden
  • Emotionale Prozesse körperlich integrieren
  • Die Verbindung zum Körper und der eigenen Intuition stärken
  • Entspannung fördern
  • Begleitend können sich Verbesserungen in Schlaf, Konzentration und allgemeinem Wohlbefinden zeigen
 
Therapeutische Anwendung von Conscious Connected Breathwork:
Die Atemarbeit wird traumasensibel, achtsam und ressourcenorientiert angeleitet. Je nach individueller Situation ergänze oder ersetze ich die Methode durch sanfte, stabilisierende Atemtechniken, um Sicherheit, Selbstregulation und ein gutes inneres Erleben zu gewährleisten. Besonders bei einem stark belasteten oder sehr sensiblen Nervensystem kann eine so intensive Form der Atemarbeit wie Conscious Connected Breathwork zu herausfordernd sein – daher passe ich das Vorgehen stets an deine Bedürfnisse an.
Hinweis zur Durchführung

Nur vor Ort

Dieses Angebot wird nur vor Ort in meinem Praxisraum durchgeführt, da es während der Session zu physischen Reaktionen kommen kann, z.B.:
  • Kribbeln in den Händen
  • Ein Gefühl von „Sturm im Kopf“
  • (Leichte) Verkrampfungen der Hände („T-Rex-Hände“)
  • Zusammenziehen der Mundpartie oder rastlose Beine
Alle diese Reaktionen sind normale Begleiterscheinungen der Hyperventilation und lösen sich wieder, sobald langsam und bewusst durch die Nase geatmet wird.

Für Personen mit:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschliesslich Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Kürzlich durchgeführten Operationen oder Anästhesie
  • Aktuellen oder chronischen infektiösen Krankheiten
  • Grünem Star (Glaukom)
  • Netzhautablösung
  • Epilepsie
  • Schwerem Asthma
  • Schweren psychischen Erkrankungen (Schizophrenie, Panikattacken, Trauma, Depression, usw.)
  • Schwangerschaft

Wenn du dir unsicher bist, ob Conscious Connected Breathwork das Richtige für dich ist, kontaktiere mich gerne – dann schauen wir gemeinsam, ob es für dich passend ist.

Es kann eine wertvolle Unterstützung sein, um Stress abzubauen, Anspannung loszulassen und aus dem ständigen Denken in den Körper zu kommen. Gleichzeitig ist es eine sehr aktive Praxis, die das Nervensystem stark bewegen kann.

Gerade wenn du bereits sehr gestresst bist oder dein Nervensystem dauerhaft aktiviert ist, schauen wir deshalb genau hin, ob CCB im Moment passend ist. Oft beginne ich dann lieber mit sanfteren, regulierenden Atemtechniken, um zuerst Sicherheit und Stabilität im System aufzubauen.

Gemeinsam können wir auch ruhigere Methoden aus dem Yoga (Pranayama) oder der psychologischen Praxis wie Box Breathing nutzen, um dein Nervensystem zu beruhigen und zu stärken – in deinem Tempo und angepasst an deine aktuelle Situation.

Wenn Sicherheit und Stabilität im System da sind, kann Conscious Connected Breathwork ein nächster Schritt sein, um tiefergehende Prozesse zu begleiten.

Grundsätzlich ja – CCB kann in allen Zyklusphasen praktiziert werden. Wichtig ist dabei, die eigene Energie, Sensitivität und aktuelle Belastbarkeit im Verlauf des Zyklus bewusst wahrzunehmen.

Forschung und Erfahrungswerte zeigen, dass in der zweiten Zyklushälfte (Lutealphase) das Nervensystem oft schneller aktiviert ist und die Stress- bzw. Reizschwelle sinken kann. Dadurch kann eine intensive Atemarbeit wie CCB als stärker oder herausfordernder erlebt werden.

In dieser Phase empfehle ich besonders Achtsamkeit und gegebenenfalls sanftere, regulierende Atemtechniken oder eine individuell angepasste Intensität der Praxis.

Diese Hinweise beziehen sich auf Menschen mit einem zyklischen Hormonverlauf (inkl. trans und nicht-binäre Personen mit Zyklus) und dienen als Orientierung – entscheidend ist immer dein individuelles Erleben.

Ja. Deine finanzielle Situation soll kein Hindernis dafür sein, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Falls du dich aktuell in Ausbildung befindest oder nur über ein geringes Einkommen verfügst, darfst du dich gerne bei mir melden. Gemeinsam schauen wir nach einer passenden Lösung.

Termine können bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenlos verschoben werden (massgebend sind Werktage). Bei Stornierungen bis 24 Stunden vor dem Termin wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 15.– verrechnet. Terminänderungen oder Stornierungen weniger als 24 Stunden vor dem Termin werden zum vollen Tarif verrechnet – unabhängig vom Verhinderungsgrund. Änderungen oder Absagen können über das Kontaktformular oder per E-Mail an hallo@leamubi.ch mitgeteilt werden. Sollte ein Termin seitens der Beraterin verschoben oder abgesagt werden müssen, entstehen keine Kosten.

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